Das in diesem Artikel beschriebene Problem sowie der dazugehörige Lösungsvorschlag beziehen sich ausschließlich auf Proxmox.
Problem
Wenn Sie den RCCMD Linux Agent auf einem Proxmox installiert haben und der Agent grundsätzlich korrekt funktioniert, kann es dennoch vorkommen, dass regelmäßig Warnmeldungen im Linux-Log erzeugt werden.
Typische Merkmale:
Mehrere identische Warnmeldungen pro Minute
Die Meldungen beziehen sich auf RCCMD-Dateien, die vom System als executable erkannt werden
Shutdown-Tests funktionieren trotzdem fehlerfrei
Das Monitoring schlägt dauerhaft an, obwohl kein funktionales Problem vorliegt
Dieses Verhalten ist besonders störend, wenn ein zentrales Monitoring-System Log-Warnungen automatisch bewertet oder eskaliert.
Ursache
Die Warnmeldungen entstehen dadurch, dass zwei Dateien des RCCMD Linux Agents mit Ausführungsrechten (Execute-Bit) versehen sind, obwohl sie vom System in diesem Kontext nicht aktiv ausgeführt werden müssen.
Lösung
Wenn Sie dieses Problem haben, können Sie die Warnmeldungen wie folgt dauerhaft unterbinden, ohne die Funktion des RCCMD Agents zu beeinträchtigen:
Vorgehensweise
Entfernen Sie das Ausführungsrecht
Entziehen Sie den betroffenen RCCMD-Dateien/etc/systemd/system/RccmdConfig.service
/etc/systemd/system/RccmdCtl.service
das Execute-Recht (
x).Starten Sie den RCCMD-Dienst neu
Der Neustart kann sowohl:über die RCCMD Web-UI
als auch direkt auf dem Linux-System
durchgeführt werden.
Führen Sie einen Funktionstest durch
Führen Sie anschließend einen RCCMD-Shutdown-Test oder RCCMD-Message-Test durch, um die korrekte Funktion zu verifizieren.
Ergebnis
Die wiederkehrenden Warnmeldungen im Linux-Log treten nicht mehr auf
Das Monitoring bleibt frei von unnötigen Alarmen
Der RCCMD Linux Agent arbeitet weiterhin vollständig und stabil
Hinweis
Dieses Verhalten hängt mit der Rechtevergabe einzelner Dateien unter Proxmox zusammen.
Es hat keinen Einfluss auf die Shutdown-Funktionalität, kann aber zu unnötiger Log-Last führen, wenn es nicht angepasst wird.
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