Für diese Funktion ist die Firmware 2.26 oder höher erforderlich.
Hardware: CS141HW161 mit USB-Port
USV-Systeme benötigen zunehmend eine USB-Schnittstelle zur Kommunikation. Mit der Firmware 2.26 bietet der CS141 nun auch die Möglichkeit, USV-Systeme direkt über USB in ein bestehendes Netzwerk zu integrieren.
Hinweis: Zuerst USB aktivieren oder die USV einrichten?
Der USB-Anschluss und die Auswahl des USV-Modells sind weitgehend unabhängig voneinander - Sie können entscheiden, ob Sie zuerst den USB-Anschluss aktivieren oder die USV anschließen und einrichten:
In jedem Fall wird die USV nur Daten bereitstellen, wenn beide Einstellungen vorgenommen wurden.
Die Konfiguration erfolgt in zwei Schritten, die in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden können.
Zuerst das USV-Modell einrichten
Öffnen Sie das folgende Systemmenü
Geräte>USV>Konfiguration
Wählen Sie das angeschlossene USV-Modell aus. Der CS141 lädt automatisch die empfohlenen Werte. Klicken Sie auf Übernehmen, um die USV-Modellkonfiguration zu speichern.
Zweitens in den USB-Modus wechseln
Klicken Sie jetzt auf das System-Menü:
Geräte>Einstellungen.
Aktivieren Sie die USB-Schnittstelle und schieben Sie den Schalter für die USV in die ON-Position.
Der CS141 deaktiviert die serielle Schnittstelle (COM 1 ist auf "none" eingestellt) und aktiviert die USB-Schnittstelle für die USV.
Bitte beachten: Ein Simultanbetrieb (USB und serielle Verbindung gleichzeitig) mit unterschiedlichen Geräten ist technisch von Seiten der USV-Anlagen nicht möglich!
USV mit Mittelabgriff (Center Tap)
Tipp:
Die folgende Funktion wird Ihnen nur eingeblendet, wenn Sie ein USV-Modell mit Mittelabgriff verwenden.
Was ist ein Mittelabgriff
Moderne USV-Systeme teilen ihren einzelnen Batteriepack in zwei symmetrische Packteile und verwenden einen Mittelabgriff. Durch die Verwendung eines Mittelabgriffs erhöhen sie die nominale Effizienz:
Messdifferenz und Ladeunterschied
Die Messung bei Verwendung eines Mittelabgriffs ist grundsätzlich eine Betrachtungsweise:
Sie messen von der USV zum Mittelabgriff und dann auf der anderen Seite vom Mittelabgriff zurück zur USV. Da die Batterien alle in Serie verbunden bleiben, können bei Spannungsproblemen zwei Phänomene beobachtet werden: Wenn eine Batterie im negativen Strang ein Problem hat, sinkt die allgemeine Spannung für alle Batterien.
Die einzelnen Messungen des Strangs zeigen mehr Details:
- Die Gesamtspannung für alle Batterien sinkt.
- Gemessen von der USV zum Mittelabgriff im negativen Strang zeigt die fehlende Strangspannung an.
- Gemessen vom Mittelabgriff zurück zur USV auf der positiven Seite zeigt, dass alle Batterien wie gewünscht arbeiten.
Idealerweise sollte eine USV in der Lage sein anzuzeigen, welcher spezifische Batteriestrang ein Problem hat, wodurch die Notwendigkeit entfällt, alle Batterien einzeln zu überprüfen.
Wo die Probleme mit der USV beginnen
Eine USV hat in diesem Zusammenhang begrenzte Diagnosefähigkeiten. Obwohl sie Variationen in den Messdaten erkennen kann, ist ihre Fähigkeit, diese Daten zu interpretieren, eingeschränkt.
Da Batterien auch bei identischer Nutzungsart individuell altern, werden die Messdaten der beiden Stränge spätestens mit dem natürlichen Alterungsprozess auseinanderdriften. Sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird, meldet die USV typischerweise einen allgemeinen Batteriefehler; dies geschieht jedoch oft zu spät, um einen Ausfall zu verhindern.
Es ist nicht mehr abschätzbar, wie viele Batterien durch das Ungleichgewicht versteckte Mängel aufweisen. Meistens fällt die USV durch den schleichenden Vorgang in einem unglücklichen Moment aus.
Der CS141 kann hier genau diese „schleichenden Driftprozesse“ überwachen und bei bedenklichen Werten rechtzeitig Warnungen und Alarme ausgeben. Dies gibt dem Wartungspersonal wertvolle Vorlaufzeit, um notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen, bevor ein kritischer Ausfall auftritt.
v.: 2025-07-23 FW 2.16-2.26
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