Ereignisprotokolldatei
Geben Sie an, wie viele KB die Protokolldatei groß werden darf, bevor RCCMD beginnt, den ältesten Eintrag zu überschreiben. Dabei wird folgendes Schema angewendet:
Eintrag 1 -> Dieser Eintrag wird entfernt.
Eintrag 2
Eintrag 3
Eintrag 4 -> Dieser Eintrag wird hinzugefügt.
RCCMD-Protokolldateien werden von oben gelesen. Der erste Eintrag ist in der Regel der älteste verfügbare Eintrag und der neueste Eintrag steht unten in der Ereignisliste.
RCCMD-Bindungen
RCCMD-Bindungen sind ein fortschrittliches Werkzeug, um den Netzwerkverkehr zu begrenzen. Da diese Einstellung tief in die Netzwerkkonfiguration eingreift, sollte sie mit Vorsicht verwendet werden. Über die Bindungen kann RCCMD gezwungen werden, auf einer bestimmten Netzwerkkarte zu lauschen. Wenn Multihoming verwendet wird, kann der Listener auf eine bestimmte IP-Adresse innerhalb einer Netzwerkkarte konfiguriert werden. Dieses Verfahren wird beispielsweise eingesetzt, wenn das Netzwerk logisch in ein Produktionsnetzwerk und ein Infrastrukturnetzwerk über VLANs aufgeteilt werden soll:
In diesem Beispiel können zwei oder mehr Netzwerkkarten installiert sein. Durch das Binden von RCCMD an eine bestimmte Netzwerkkarte wird verhindert, dass Benutzer auf den RCCMD-Client zugreifen und versehentlich einen Server herunterfahren – dies ist nur über Geräte möglich, die sich in VLAN 3 befinden oder über einen Router entsprechend freigegeben wurden.
Ein weiteres Szenario ist das sogenannte „Multihoming“:
Bei modernen Netzwerkgeräten ist es nicht zwingend erforderlich, dass eine IP-Adresse fest mit einer Netzwerkschnittstelle verknüpft ist. Tatsächlich können mehrere IP-Adressen über eine einzige Netzwerkschnittstelle verbunden sein – sie teilen sich die Hardware, bilden jedoch ansonsten eigenständige Instanzen.
Ein Beispiel wäre ein Webserver, der verschiedene Websites mit jeweils eigener IP-Adresse verwaltet: Der Server ist über einen Router verbunden, der zwischen eingehenden Signalen und vom lokalen Netzwerk bereitgestellten Signalen unterscheidet. Bindungen weisen RCCMD an, nur auf eine bestimmte IP-Adresse zu lauschen, die ausschließlich dem lokalen Netzwerk zugewiesen ist.
Hinweis: Diese Konfigurationen werden nur in speziellen Szenarien verwendet. Normalerweise können Sie die Einstellung 127.0.0.1 / Localhost, Port 6003 beibehalten. In diesem Fall lauscht RCCMD auf allen verfügbaren IP-Adressen nach einem gültigen eingehenden Signal. Da Sie im Menü „Verbindungen“ die gültige Absenderadresse definiert haben, erkennt RCCMD das Signal, verweigert aber die Ausführung und protokolliert diesen Vorgang als ungültigen RCCMD-Befehl.
Nachrichtenport
Normalerweise ist RCCMD ein Hintergrunddienst, der keine Meldungen auf dem Bildschirm anzeigen darf. Zu diesem Zweck übergibt der RCCMD-Dienst die Informationen an das „Web-If“, das als Vordergrundprozess registriert ist und daher berechtigt ist, mit dem Benutzer zu interagieren und Vordergrundprozesse auszulösen oder zu starten.
Sonderfunktion: Einen Job als interaktiver Benutzer ausführen
Diese Funktion ermöglicht es RCCMD, als Vordergrundprozess mit den Rechten des aktuell angemeldeten Benutzers mit dem System zu interagieren. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Benutzer angemeldet ist, um einen Befehl auszuführen. Welche Befehle und Skripte ausgeführt werden können, hängt von den Systemrechten des jeweiligen Benutzers ab.
RCCMD-Lizenz
Jede RCCMD-Installation erfordert eine entsprechende Lizenz. Wenn beim Start keine Lizenz vorliegt, startet automatisch eine 30-tägige Demolizenz. Danach stoppt RCCMD, bis eine gültige Lizenz eingegeben wurde.
Bitte beachten Sie, dass sich RCCMD-Clients im Netzwerk gegenseitig koordinieren: Wenn Sie eine doppelte Lizenz vergeben, läuft nur die erste Installation, die die Lizenz beansprucht. Die anderen Clients deaktivieren den RCCMD-Dienst mit einer Lizenzbetrugs-Meldung im Ereignisprotokoll.
v.: 2025-08-26
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