Webinterface-Konfiguration
Die Webzugriffseinstellungen ermöglichen es dem Benutzer, individuelle Zugriffsmethoden zu konfigurieren und Zugriffsports festzulegen. Die RCCMD-Weboberfläche reagiert nur auf diese Anfragen.
Standardeinstellungen:
| Protokoll (Option wählen): | HTTP / HTTPS |
| Standardport für HTTP: | 8080 |
| Standardport für HTTPS: | 8443 |
Konfiguration speichern / wiederherstellen
Für diese Funktion wird RCCMD-Version v4.49.12 231011 oder neuer benötigt
Wichtig: Version 4.49 führt einige Änderungen für Backup/Wiederherstellung ein
Neues Verzeichnis in RCCMD: customfiles
RCCMD hat schon immer unterstützt, dass Benutzer eigene Skripte innerhalb der RCCMD-Anwendung ausführen können. Mit der Einführung der BACKUP-/RESTORE-Lösung wurde ein neuer Ordner für eigene Skripte eingeführt:
Das Backup umfasst nicht nur die von RCCMD selbst verwendeten Konfigurationen, sondern ab Version 4.49 auch alle Dateien, die Sie unter „customfiles“ speichern. Diese werden beim Import des Backups ebenfalls gesichert und wiederhergestellt. Dadurch wird eine schnelle und bequeme Wiederherstellung von Konfigurationen ermöglicht.
Da der Ordner „customfiles“ ein Unterordner der RCCMD-Installation ist, benötigt der CS141 zukünftig einen relativen Pfadnamen, um im Job „RCCMD Execute“ ausgeführt zu werden. Für das Windows-Skript helloworld.bat würde der Start beispielsweise so aussehen:
/customfiles/helloworld.bat
RCCMD sucht dann nach der angegebenen Batchdatei im Unterordner „customfiles“ und führt sie mit lokalen Administratorrechten aus. Wenn Sie das Startskript jedoch im Installationsverzeichnis von RCCMD speichern, bleibt die alte Schreibweise bestehen:
helloworld.bat
Wenn sich die Batchdatei im Installationsverzeichnis von RCCMD befindet, wird sie direkt gestartet.
So erstellen oder wiederherstellen Sie eine Backup-Datei
- Auf „Backup“ klicken
RCCMD erstellt und stellt eine deutlich gekennzeichnete ZIP-Backup-Datei zum Download bereit.
Hinweis: Begrenzter Speicherplatz im Ordner „customfiles“: 20 MB Die Backup-Funktion unterscheidet nicht zwischen Dateitypen. Sie können dort also beliebige Informationen speichern – einschließlich spezieller Wartungsanweisungen, Netzwerkpläne, Kurzdokumentationen usw. – sodass Sie bei einer Neuinstallation von RCCMD alle Informationen gebündelt an einem Ort haben. Wichtig ist nur, dass der Ordner nicht größer als 20 MB ist. Ist dies der Fall, erscheint beim Erstellen des Backups eine entsprechende Fehlermeldung.
Legen Sie die heruntergeladene ZIP-Datei in das angegebene Feld und speichern Sie sie, dann klicken Sie auf „Restore“.
Das integrierte Backup-Programm entpackt die ZIP-Datei und stellt alle Konfigurationen wieder her, einschließlich selbst erstellter Zertifikate. Es ist zu beachten, dass RCCMD Backups erkennt und bei einem falschen Backup eine Fehlermeldung anzeigt:
Je nachdem, ob Sie versuchen, ein Backup zwischen Linux <-> VMware oder Linux / VMware <-> Windows zu importieren, erscheint eine der beiden Fehlermeldungen.
Webserver-Zertifikat aktualisieren
Der integrierte Webserver kann so konfiguriert werden, dass er den unternehmensinternen SSL/TLS-Zertifikaten folgt. Für die erforderliche PEM-Datei wenden Sie sich an die lokale IT-Abteilung. Diese Funktion dient zur Verschlüsselung der Kommunikation zwischen der Weboberfläche der RCCMD-Installation und dem Webbrowser.
Funktion zur Aktualisierung des TLS-Zertifikats:
1. Erstellen Sie vor der Nutzung dieser Funktion eine Backup-Datei
2. Legen Sie die *.pem-Datei in das entsprechende Upload-Feld
3. Klicken Sie auf „Upload“
4. Starten Sie RCCMD im Systemstatus neu.
Der Webbrowser sollte nun Ihr eigenes Zertifikat anzeigen. Falls Ihr Browser keinen Zugriff auf die Weboberfläche hat, installieren Sie RCCMD neu und überprüfen Sie das Zertifikat.
v.: 2025-08-26
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