Verwenden Sie die erweiterten Einstellungen, um zusätzliche Optionen für die RCCMD-Konfiguration vorzunehmen.
Ereignisprotokolldatei
Grundsätzlich wird jedes RCCMD-Signal, das den Client betrifft, protokolliert. Da Serversysteme unter Umständen nur begrenzte Speicherressourcen für Protokolldateien bereitstellen, kann es notwendig sein, die Größe der Logdatei auf eine maximale Größe zu begrenzen. Sobald die maximale Dateigröße erreicht ist, wird der älteste Eintrag durch einen neuen ersetzt.
RCCMD-Verbindungen
RCCMD-Verbindungen sind ein fortgeschrittenes Werkzeug, um den Netzwerkverkehr einzuschränken. Da diese Einstellung direkt die Netzwerkkonfiguration beeinflusst, sollte sie mit Vorsicht verwendet werden. Über die Bindings kann RCCMD gezwungen werden, nur auf einer bestimmten Netzwerkkarte zu lauschen. Wenn Multihoming verwendet wird, kann der Listener auf eine bestimmte IP-Adresse innerhalb einer Netzwerkkarte konfiguriert werden. Ein typisches Beispiel wäre eine logische Trennung des Netzwerks in ein Produktionsnetzwerk und ein Infrastrukturnetzwerk über VLAN:
In diesem Beispiel können zwei oder mehr Netzwerkkarten installiert sein. Das Binden von RCCMD an eine bestimmte Netzwerkkarte verhindert, dass Benutzer auf den RCCMD-Client zugreifen und versehentlich einen Server herunterfahren können – dies ist nur über Geräte möglich, die sich in VLAN 3 befinden oder ordnungsgemäß über einen Router freigegeben wurden.
Ein weiteres Szenario ist das sogenannte Multihoming:
Bei modernen Netzwerkgeräten ist es nicht zwingend erforderlich, dass eine IP-Adresse fest mit einer Netzwerkschnittstelle verknüpft ist. Tatsächlich können mehrere IP-Adressen über eine Netzwerkschnittstelle verbunden werden – sie teilen sich die Hardware, bilden jedoch ansonsten eigenständige Instanzen. Ein Beispiel wäre ein Webserver, der verschiedene Webseiten mit jeweils einer eigenen IP-Adresse verwaltet: Der Server ist über einen Router verbunden, der zwischen eingehenden Signalen und Signalen des lokalen Netzwerks unterscheidet. Über die Bindings wird RCCMD angewiesen, nur auf eingehende RCCMD-Signale zu lauschen, die an eine IP-Adresse gesendet werden, die ausschließlich dem lokalen Netzwerk zugeordnet ist.
Hinweis
Diese Konfigurationen werden nur in speziellen Szenarien verwendet. Normalerweise können Sie die Einstellung 127.0.0.1 / localhost, Port 6003 beibehalten. In diesem Fall lauscht RCCMD auf allen verfügbaren IP-Adressen nach einem gültigen eingehenden Signal. Da Sie im Menü „Verbindungen“ die gültige Absenderadresse definiert haben, erkennt RCCMD das Signal, lehnt jedoch die Ausführung ab und protokolliert diesen Umstand als ungültigen RCCMD-Befehl.
Lizenzdaten ändern und aktualisieren
Unter bestimmten Bedingungen kann es notwendig sein, dass Sie einen RCCMD Lizenzschlüssel anpassen oder ändern müssen – z.B. wenn Sie zu einem Corporate Key wechseln oder einen Lizenzschlüssel doppelt vergeben haben.
In dem Fall klicken Sie auf Lizenzschlüssel aktualisieren und geben direkt den neuen Schlüssel ein.
Im Anschluss müssen Sie nur noch unter Status RCCMD einmal stoppen und wieder starten. Der neue Lizenzschlüssel wird übernommen und ist augenblicklich aktiv.
RCCMD-Ziel ändern
Die RCCMD-Appliance ist mehr als nur ein kleines Tool zur Verwaltung von VMware-Hosts. Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren und auf „Änderungen speichern“ klicken, wechselt RCCMD in den lokalen Modus:
Alle VMware-Menüs werden deaktiviert und die Shutdown-Einstellungen wechseln zu lokalen Optionen:
Da RCCMD nicht nur empfangen, sondern auch RCCMD-Shutdown-Signale senden kann, ist es möglich, eine RCCMD-Appliance als zentrale RCCMD-Relaisstation mit vollständig angepassten zusätzlichen Skripten zu verwenden.
Wenn der lokale Modus aktiv ist, stellt RCCMD die folgenden Befehlssequenzen bereit:
System herunterfahren
RCCMD fährt den Server herunter, auf dem es ausgeführt wird.
RCCMD-Shutdown-Relay
Mit dieser Option leitet RCCMD ein gültiges RCCMD-Shutdown-Signal weiter an
- Einzelne IP-Adressen
- Einen IP-Adressbereich
Mit dieser Option sind erweiterte Redundanzmöglichkeiten realisierbar – beispielsweise kann ein CS141 und ein zweiter RCCMD-Client kombiniert werden: Wenn beide einen Shutdown anweisen, führt das Zielsystem den Befehl aus.
Wartezeit (Sekunden)
RCCMD wartet ein anpassbares Zeitfenster, bevor der nächste Befehl in der Liste ausgeführt wird.
Systemneustart
RCCMD startet den kompletten RCCMD-Server neu, der innerhalb einer virtuellen Maschine läuft.
Benutzerdefinierte Befehle
Starten Sie Programme, führen Sie Kill-Befehle aus oder starten Sie eigene Skripte; geben Sie einfach den Befehl und die erforderlichen Erweiterungen ein, und RCCMD übernimmt den Rest.
v.: 2025-08-26
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